Autor: S.Raimer

  • Barcamp „Future Skills Lab: Lernen, Vernetzen, Gestalten“

    Barcamp „Future Skills Lab: Lernen, Vernetzen, Gestalten“

    Zukunftskompetenzen für den öffentlichen Dienst gemeinsam entwickeln
    Welche Kompetenzen braucht der öffentliche Dienst in einer zunehmend digitalen, von KI geprägten sowie dynamischen und komplexen Arbeitswelt?

    Mit dieser Frage beschäftigt sich das Future Skills Lab des Arbeitskreises Kompetenzen & Lernen im NEGZ.

    Am 29. Mai 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr treffen wir uns in Altenholz bei Kiel an der FHVD. Praxis, Wissenschaft und Studierende kommen zusammen, um gemeinsam an der Zukunft der Kompetenzentwicklung im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen unterschiedlichen Perspektiven – offen, praxisnah und interaktiv.

    Drei zentrale Themenfelder strukturieren den Tag:

    • Ausbildung: Welche Kompetenzen braucht der Nachwuchs – und wie müssen wir Ausbildung gestalten, um diese gezielt zu entwickeln?
    • Fort- und Weiterbildung: Wie gelingt es, bestehende Mitarbeitende für Veränderung zu gewinnen – und wie müssen Formate und Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden?
    • Auftraggeberkompetenzen: Welche Fähigkeiten braucht das Personal, um externe Leistungen wirksam zu steuern – und wie bauen wir diese Kompetenzen systematisch im Staat auf?

    Weiter Informationen und Anmeldung unter: https://negz.org/event/future-skills-lab-lernen-vernetzen-gestalten/

  • Vorstellung der Kurzstudie: Nutzerzentrierung und Barrierefreiheit als Erfolgsfaktoren digitaler Verwaltungsleistungen

    Vorstellung der Kurzstudie: Nutzerzentrierung und Barrierefreiheit als Erfolgsfaktoren digitaler Verwaltungsleistungen

    Die Kurzstudie des Verwaltungslabors  “Nutzerzentrierung und Barrierefreiheit als Erfolgsfaktoren digitaler Verwaltungsleistungen” kommt zu dem Ergebnis, dass nutzerzentriertes Denken und Arbeiten sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen. Wie kann also Nutzerzentrierung in den öffentlichen Verwaltungen von Kommunen und Ländern verankert werden? Interviews mit 12 Expert:innen der bürgerzentrierten Verwaltung zum UX-Reifegradmodell nach Nielsen Norman zeigen, dass das Modell zum Teil als durchaus geeignet angesehen wird, um die Reife einer öffentlichen Verwaltung in Bezug auf nutzerzentriertes Denken und Arbeiten zu bestimmen. Des Weiteren werden 10 Faktoren identifiziert, die öffentliche Verwaltungen von Kommunen und Ländern in Deutschland dabei unterstützen können, Verwaltungsdienstleistungen nutzerzentrierter und barrierefrei zu gestalten.

    Termin: Dienstag, 26. Mai um 11:00 – 12:00 – online

    Anmeldung unter: https://negz.org/event/vorstellung-der-kurzstudie-nutzerzentrierung-und-barrierefreiheit-als-erfolgsfaktoren-digitaler-verwaltungsleistungen/

  • Wir unterstützen den Digital Independence Day!

    Gemeinsam mit einer ganzen Reihe von Organisationen rufen auch wir zum monatlichen DI.Day auf – allerdings nicht am eigentlichen Sonntag, da die Hochschule dann leer sein dürfte sondern am darauf folgenden Montag :-).

    Der DI.Day (s. https://di.day/) findet jeden ersten Sontag des Monats statt und thematisiert die Wechselmöglichkeiten weg von Big-Tech-Plattformen und Monopolen zu dezentralen, nachhaltigeren Alternativen.

    Wir starten am 02. März mit einem Brown Bag in der Mittagspause 11.30-12.00 Uhr (Mittagessen ist selbst mitzubringen) im Verwaltungslabor Raum 153.

    Wer noch mehr zum Hintergrund erfahren möchte, sollte sich unbedingt den 39C3-Beitrag von Marc-Uwe-Kling und Linus Neumann ansehen: Die Känguru-Rebellion: Digital Independence Day – media.ccc.de

  • DigComp3.0 veröffentlicht – Welche Rolle spielen KI-Kompetenzen?

    DigComp3.0 veröffentlicht – Welche Rolle spielen KI-Kompetenzen?

    Am 12. Dezember 2025 wurde die 5. Auflage des Europäischen Digitalen Kompetenzrahmens DigComp vorgestellt. Für unsere Projekte in Schleswig-Holstein, Berlin und Hessen stellt der Kompetenzrahmen seit Jahren eine wichtige Grundlage dar.

    Der DigComp 3.0 ist die aktuelle Fassung des europäischen Referenzrahmens für digitale Kompetenzen und beschreibt, was Menschen in einer digital geprägten Gesellschaft können, wissen und an Haltung mitbringen sollten. Er ist relevant, weil er in ganz Europa Bildung, Weiterbildung und Arbeitswelt an gemeinsamen Standards für digitale und KI-bezogene Kompetenzen ausrichtet.

    Der Kompetenzrahmen beschreibt digitale Kompetenz als Kombination aus Wissen, Fähigkeiten und Haltungen für einen selbstbewussten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien in Alltag, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe.

    Kernbereiche und Neuerungen

    Die Grundstruktur mit fünf Kompetenzbereichen (u. a. Informations- und Datenkompetenz, Kommunikation/ Zusammenarbeit, Erstellung digitaler Inhalte, Sicherheit, Problemlösung) und 21 Einzelkompetenzen bleibt erhalten. Neu sind aktualisierte Kompetenzbeschreibungen, überarbeitete Niveaustufen, neue Learning Outcomes und die durchgängige Integration von KI‑Kompetenzen, einschließlich Umgang mit generativer KI, Desinformation, digitalen Rechten und digitalem Wohlbefinden.

    KI wird dabei nicht als eigener Extrablock, sondern quer durch alle 21 Kompetenzen geführt – einzelne Kompetenzen und Lernziele sind explizit als KI‑bezogen gekennzeichnet. Zusätzlich stärkt der DigComp 3.0 Aspekte wie kritische Bewertung von Online‑Informationen, Schutz vor Desinformation, Cybersicherheit, digitales Wohlbefinden und Bewusstsein für ökologische Auswirkungen digitaler Technologien.

    Relevanz für Bildung und Arbeitsmarkt und Nutzen für Individuen und Organisationen

    Der Rahmen dient als gemeinsame Referenz für Lehrpläne, Fortbildungen, Zertifikate und Kompetenzprofile in mindestens 22 EU‑Mitgliedstaaten und darüber hinaus. Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Politik können damit Lernziele systematisch planen, digitale Kompetenzen messbar machen und Qualifizierungsangebote an aktuelle technologische Entwicklungen, insbesondere KI, anpassen.

    Für Einzelne macht der DigComp 3.0 transparent, welche digitalen Fähigkeiten heute von „Basic“ bis „Highly advanced“ erwartet werden und wie persönliches Lernen strukturiert werden kann. Organisationen nutzen den Rahmen, um Rollenprofile zu definieren, Weiterbildungen zielgerichtet zu entwickeln und sicherzustellen, dass der Einsatz digitaler Technologien verantwortungsvoll, sicher und menschenzentriert erfolgt.

  • Symposium „Digitale Transformation quo vadis?“

    Als Abschlussveranstaltung zur Förderung der Stiftungsprofessur Digitale Transformation von 2020 bis 2025 findet heute ab 16.00 Uhr im Verwaltungslabor ein Symposium mit Gästen statt.

    Die Beiträge greifen aktuelle Themen der Digitalen Transformation auf:

    • 5 Jahre Stiftungsprofessur – Kooperation Dataport – FHVD
      Dr. Derek Meier, Strategische Unternehmenssteuerung und Hochschulkooperationen Dataport
    • Digital Transformation – The Next Steps
      David Eaves, Professor of Digital Government and Co-Deputy Director of the Institute for Innovation and Public Purpose at University College London
    • Digitale Transformation & Souveränität in der Schweiz
      Prof. Dr. Matthias Stürmer, Institut Public Sector Transformation, FH Bern

  • 50 Jahre AZV – Beitrag zum Markplatz der Möglichkeiten

    50 Jahre AZV – Beitrag zum Markplatz der Möglichkeiten

    Im Rahmen der Festwoche anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des AZV und der FHVD stellt der Campus Altenholz ausgewählte Projekte vor.

    Der Beitrag des Verwaltungslabors fokussierte auf Digitale Souveränität in Forschung und Lehre und zeigte ausgewählte abgeschlossene und aktuelle Projekte von Datenkompetenz bis Künstliche Intelligenz.

  • Start des Projektes KIKomp

    Im Rahmen des 4. Digitalisierungsprogramms für Schleswig-Holstein bearbeiten wir mit dem Team des Verwaltungslabors bis Ende 2026 das Projekt KIKomp im Fokusthema Künstliche Intelligenz.

    Im Rahmen des Projekts KIKomp wird ein Portal entwickelt, welches die
    folgenden Funktionen bietet:

    • Weiterbildung
      • Kuratierung von vorhandenen, grundlegenden Weiterbildungsangeboten (u.a. KI-Campus, eGov-Campus)
      • Erstellung eines speziellen Selbststudienkurses für Verwaltungsmitarbeitende in Schleswig-Holstein
    • Exploration
      • Sichere Bereitstellung von Open Source KI-Lösungen mit Relevanz für die Verwaltung in Schleswig-Holstein
      • Beispiele/Anwendungsfälle: Textgenerierung, Recherche Audio-Transkription, Wissensmanagement etc.
    • Kompetenznachweis
      • Selbsteinschätzungs- und Wissenstest mit PDF-Zertifikat

  • UX in den Kommunen: Auf dem Weg zur Nutzerzentrierung in Schleswig-Holstein

    UX in den Kommunen: Auf dem Weg zur Nutzerzentrierung in Schleswig-Holstein

    In einer Zeit, in der digitale Dienstleistungen immer wichtiger werden, ist es entscheidend, dass auch die kommunalen Verwaltungen den Fokus auf Benutzerfreundlichkeit (UX) legen. Eine Studie des FHVD Verwaltungslabors zu diesem Thema in Schleswig-Holstein zeigt, dass die Rolle von UX in den kommunalen Verwaltungen noch weitgehend ungenutzt ist. Lassen Sie uns die Erkenntnisse und Empfehlungen beleuchten, die das Team des FHVD Verwaltungslabors aus den Interviews mit Projekt- und Produktverantwortlichen gewonnen hat.

    Der aktuelle Stand: Wo steht UX in den Kommunen?

    Die Interviews mit fünf Teilnehmenden – darunter IT- und Digitalisierungsverantwortliche sowie eine Sachbearbeiterin – haben gezeigt, dass UX oft noch nicht im Alltag der kommunalen Verwaltungen verankert ist. Viele Kommunen konzentrieren sich auf Digitalisierung, während UX und Nutzerzentrierung oft hintenangestellt werden. „UX nicht, Digitalisierung ja. Viele Kommunen sind noch sehr undigital und arbeiten noch mit analogen Akten“, beschreibt eine Teilnehmerin die Situation treffend.

    Die Befragten gaben an, dass Nutzende oft nur sporadisch in Projekte einbezogen werden, was bedeutet, dass die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger oft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Hier besteht ein klarer Verbesserungsbedarf.

    Herausforderungen im Arbeitsalltag

    Die kommunalen Projekt- und Produktverantwortlichen stehen vor verschiedenen Herausforderungen: Sie müssen sich mit Einkauf, Betrieb und Weiterentwicklung von Software befassen, aber auch mit der Beauftragung von Neuentwicklungen. Dabei spielen Kosten, Individualisierung und Datensicherheit oft eine wichtigere Rolle als die Benutzerfreundlichkeit.

    Ein zentrales Problem, das sich abzeichnet, ist das Fehlen eines strukturierten Ansatzes zur Integration von UX. Der Begriff „Design System“ ist in den befragten Kommunen kaum bekannt, und die Möglichkeit, UX-Rollen und -Teams zu etablieren, wird nur zögerlich in Betracht gezogen. „Ein Design-System wäre toll – nur weiß ich nicht, wie dies bei uns integriert werden kann?“, lautete ein Echo.

    Empfehlungen für die Zukunft

    Um die UX in den Kommunen zu stärken, empfehlen wir folgende Maßnahmen:

    1. Weiterbildungskurse: Ein Kurs zu den „Grundlagen des KERN Design-Systems“ könnte eine solide Basis für die Einführung von UX-Praktiken in den Kommunen bieten.
    2. Figma-Software: Die Integration von Figma in den Dataport-Shop würde den Kommunen den Zugang zu modernen Design-Tools erleichtern.
    3. Etablierung von UX-Rollen: Die Einführung von spezifischen UX-Teams könnte sicherstellen, dass die Bedürfnisse der Nutzer in alle Projekte einfließen.
    4. UX in der Vergabe verankern: Bei der Auswahl von Software sollte UX von Anfang an berücksichtigt werden, um langfristig benutzerfreundliche Lösungen zu gewährleisten.

    Nächste Schritte

    Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der UX in den Kommunen wäre es, in Anknüpfung an diese Studie weitere Interviews mit Kommunen zu führen, die bereits erfolgreich UX-Rollen integriert haben. Diese Best Practices könnten als Leitfaden dienen, um andere Kommunen auf dem Weg zur Nutzerzentrierung zu unterstützen.

    Fazit

    Die Ergebnisse der Studie zeigen klar: UX ist ein wichtiges, aber oft vernachlässigtes Thema in den kommunalen Verwaltungen Schleswig-Holsteins. Es gibt viel Potenzial, die Bürgerdienste durch eine stärkere Berücksichtigung von Benutzerfreundlichkeit und Design-Systemen zu verbessern. Mit den richtigen Schulungen, Tools und einer klaren Strategie können wir die digitale Transformation in unseren Kommunen vorantreiben und dabei die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ins Zentrum rücken.

    Die diesem Artikel zu Grunde liegende Studie wurde im Juni 2024 im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein (Robin Pfaff) durch das Team des FHVD Verwaltungslabors unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Raimer durchgeführt.

  • #IoTBCSH24 – IoT Barcamp zu Gast

    #IoTBCSH24 – IoT Barcamp zu Gast

    Das 3. landesweite IoT-Barcamp 2024 zu Gast an der FHVD – Motto „Miss doch was du willst!“

    Die nodes.sh – IoT und LoraWAN Community des Landes Schleswig-Holstein (https://nodes.sh/news/unter-dem-motto-miss-doch-was-du-willst-iot-barcamp-sh-2024/ ) traf sich am 21.Oktober zum dritten Barcamp und damit zum Austausch über Nutzung von Daten und deren bessere Bereitstellung und Verfügbarkeit. Während im letzten Jahr beim Barcamp im DIZ Süderbrarup noch darüber gefachsimpelt wurde, wie der landesweite Ausbau der LoRaWAN-Infrastruktur stattfinden soll, steht mittlerweile ein Landesnetz mit über 400 Gateways zur Verfügung. Für das Barcamp eingeladen waren Vertreter:innen aus Städten, Kreisen, Gemeinden, kommunalen Unternehmen, der Industrie, Wissenschaft und Forschung, Partnernetzwerken und auch interessierte Bürger:innen.

    80 Teilnehmende erlebten nach der Begrüßung durch Digitalisierungsminister Dirk Schrödter sowie Vizepräsidentin und Dekanin Frau Prof. Edna Rasch ein abwechslungsreiches Programm mit Sessions von Smart City über KI-Sensorik bis hin zu Citizen Science.

    Das Team des Verwaltungslabors stellte aktuelle Forschungsprojekte zu Daten-Dashboards vor, die derzeit im Rahmen des 3. Digitalisierungsprogramms Schleswig-Holstein durchgeführt werden.

  • Start des UX-Standards für die deutsche Verwaltung

    Start des UX-Standards für die deutsche Verwaltung

    Die neue Webseite www.kern-ux.de zum UX-Standard für die deutsche Verwaltung wurde heute gestartet. Zielsetzung der Webseite ist es, die Entwicklung zum digital zugänglichen Staat zu unterstützen: barrierefrei, transparent und intuitiv nutzbar für alle Bürger:innen, Institutionen und Unternehmen im Land. Hierfür wird ein länderübergreifendes und technologieunabhängiges Open Source Design System für alle föderalen Ebenen vorgestellt.

    Strategische Partner des KERN-UX-Standatds - https://www.kern-ux.de/community/strategische-partnerschaften